charter-folgeschaden

YACHT-POOL Folgeschaden-Bedingungen D04

1. VERSICHERTES RISIKO

Versichert ist der finanzielle Schaden, den der Eigner bzw. Vercharterer einer vom Versicherungsnehmer (Skipper) gecharterten Yacht (Charterer) erleidet, weil die Yacht aufgrund eines vom  Skipper oder dessen Crew schuldhaft verursachten Schadens für die Folge-Charter nicht eingesetzt werden kann und der Charterer zum Schadenersatz
 

  • aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen oder
  • aufgrund der Bestimmungen des Chartervertrages verpflichtet ist.
  • oder wetterbedingt (aufgrund von Starkwind mit Spitzenböen über 7 bgt)  ein dem Bestimmungsort vorgelagerter Hafen anzulaufen war bzw. nicht verlassen werden konnte und daher die Yacht nicht termingerecht zurückgegeben werden konnte und dadurch dem Vercharterer ein nachweisbarer Schaden entstanden ist, oder
  • bei akuter Krankheit, die den Skipper und/oder Crew nicht befähigt das Schiff rechtzeitig zur Basis zurückzuführen. (Im Schadenfall benötigen wir zur Reglierung des Schadens bei Krankheit ein Attest des Arztes vor Ort.)



2. VERSICHERTE PERSONEN

Versicherungsschutz erhalten der Skipper als Versicherungsnehmer und die jeweiligen Crewmitglieder.

2.1   Führerscheinklausel
Ist    für   das   Führen    eines   Wassersport-Fahrzeugs  eine  behördliche  Erlaubnis erforderlich,  bleibt  der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei,  wenn der verantwortliche  Führer   beim  Eintritt des  Versicherungsfalles  nicht   die  behördlich vorgeschriebene Erlaubnis besitzt.

2.2 Die Verpflichtung zur Leistung bleibt bestehen, wenn der Skipper die Fahrerlaubnis ohne Verschulden annehmen durfte.


3. LEISTUNG DES VERSICHERERS


Der Versicherer ersetzt den Schaden, der durch die Mindereinnahmen der Ausfalltage entsteht. Die Bemessungsgrundlage des Versicherers entspricht für die gemäß Punkt 1. erfolgten Ausfalltage dem Tagessatz, der sich aus der anteiligen Berechnung der reinen Charter der Yacht (ohne Zusatzleistungen, wie z.B. Flugkosten etc.) gemäß Chartervertrag des Folge-Charterers ergibt. Als Ausfalltage zählen Tage, für die die Yacht bereits vor dem Eintritt des Schadenfalles verchartert war und für die keine Yacht des Eigners zum alternativen Einsatz zur Verfügung gestellt werden konnte.
Die ersten drei Ausfalltage werden nicht ersetzt. Die Gesamtleistung des Versicherers ist pro Versicherungsfall und Versicherungsjahr mit € 13.000,- begrenzt.


4. NICHT VERSICHERT IST/SIND:

die Ausfallzeit der Yacht aufgrund eines Maschinenschadens

  • Schäden,  die  nicht   vom  Charterer  oder  dessen Crew  verursacht  wurden (z.B. höhere Gewalt, Blitzschlag etc.)
  • Schäden, die bei Regatten entstehen, sofern die Deckung des Regattarisikos nicht gesondert vereinbart ist


5. OBLIEGENHEITEN DES VERSICHERTEN

Als Voraussetzung zur Schadenregulierung sind zu erbringen:

  • Bericht des Schadenherganges unterzeichnet vom Skipper und allen Insassen der Yacht zum Zeitpunkt des Schadenereignisses
  • Kopie des kompletten Chartervertrages
  • Kopie des kompletten Folge-Chartervertrages des Charterers, der aufgrund des Schadens die Charter auf dem von ihm gebuchten Schiff nicht antreten konnte
  • Bericht der Agentur, auf welches Schiff der Folgecharterer gegebenenfalls umgebucht wurde
  • Bestätigung der Agentur, dass ggf. auf kein geeignetes Schiff umgebucht werden konnte
  • Führerschein des Schiffsführers
  • aussagefähiger Wetterbericht
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